{"id":20278,"date":"2022-11-28T19:55:07","date_gmt":"2022-11-28T19:55:07","guid":{"rendered":"http:\/\/nina-roth.de\/?p=20278"},"modified":"2022-11-28T19:55:07","modified_gmt":"2022-11-28T19:55:07","slug":"herdenspaziergang","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nina-roth.de\/?p=20278","title":{"rendered":"Herdenspaziergang"},"content":{"rendered":"\n<p>Und dann ist Charis da, sie hat mich gew\u00e4hlt. Als Begleitung des Herdenspaziergangs. Die Herde sind jetzt zehn Menschen, zehn Pferde und drei Begleitpersonen. Charis und ich werden an die zweite Stelle eingeteilt, mit einem lockeren Seil sind wir verbunden \u2013 und ebenso energetisch locker verbunden. Sie sagt: ich m\u00f6chte dir etwas \u00fcber das Geschehen in der Herde zeigen. Magst du es erfahren? Ich willige l\u00e4chelnd ein. Und alle gehen los.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Doch irgendwie ist zwischen Charis und mir beim Spazieren zwar eine Verbindung da, sie f\u00fchlt sich allerdings unrund an, ungleichm\u00e4\u00dfig. Mir kommen Zweifel, die Synchronit\u00e4t bleibt aus. Und Charis geht fast widerwillig. Ich habe kein Interesse, an dem Seil zu ziehen. F\u00fchle, dass es sowieso nicht bringen w\u00fcrde. Was also passt nicht?<br \/>Ich rufe eine Begleitperson und sage, dass wir hier irgendwie nicht passend unterwegs sind. Da lacht sie und sagt, dass Charis an einen anderen Platz m\u00f6chte. Wir sollen nach vorne gehen, vor den Hengst, der bisher die Herde anleitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Und mit einmal ist ganz leicht die Synchronit\u00e4t da. Charis, die G\u00f6ttin der Anmut und ich schwingen gemeinsam. Sie lacht: willkommen, Schwester. Hier geh\u00f6ren wir hin. Kraftvoll und mild in Lebendigkeit. Ich zeige dir jetzt, wie wir als Schwestern gemeinsam den Raum weiblich \u00f6ffnen und die gesamte Herde tragen. In Liebe, in Sicherheit, in Anmut, in Ebenm\u00e4\u00dfigkeit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und ja, ich f\u00fchle eine neue Form der Empathie. Ich empfinde alle Teile \u201eunserer\u201c Herde, f\u00fchle die Dynamiken aller Tiere und Menschen \u2013 es ist eins, ein dynamisches Gef\u00fcge. Und dieses halten Charis und ich in Leichtigkeit in der weiblichen F\u00fchrung. Im Dienen der Herde. Ich sp\u00fcre mich und Charis als Anleitung der Herde f\u00fcr das Wohl aller. Und ich f\u00fchle auch eine Art Ausgleichen, eine Herdenbalance. Wenn es irgendwo im Gef\u00fcge unruhiger wird, ist es an anderer Stelle ruhiger. Die Gesamtdynamik bleibt in unserem Halten bestehen. Das also ist F\u00fchrung. Weibliche F\u00fchrung. Daf\u00fcr \u00f6ffnen wir unsere R\u00e4ume.<\/p>\n\n\n\n<p>Charis l\u00e4sst mich nun \u201eihren\u201c Wald durch ihr Empfinden erleben. Ihre Wachsamkeit, ihre Achtsamkeit sind ebenso die meine. Und durch die Gemeinsamkeit sp\u00fcre ich mein Selbst, mein Sein, deutlich. Es steht in keinem Widerspruch mit der Herde. Vielmehr spiegelt die gesamte Herde mich und ich sie. Und das in aller Nat\u00fcrlichkeit. Das Seil zwischen uns ist bedeutungslos geworden, unsere energetische Verbindung ist in stabilem Floss, im Flow. Es braucht kein Denken. Eine Herde anleiten geschieht im Flie\u00dfen, in Empathie. So schwimmen wohl auch die Fische im Schwarm oder die V\u00f6gel in der Schar.<\/p>\n\n\n\n<p>Und ich begreife, dass Anleiten und F\u00fchren in Hingabe ein nat\u00fcrliches Geschehen ist, au\u00dferhalb jeden Drucks oder Kontrolle. Es ist ein F\u00fchren im Loslassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bedanke mich bei Charis, sie sich bei mir; wir sind beide voller Freude.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen ist es f\u00fcr mich leichter anzunehmen, dass ich Tiere \u201everstehe\u201c. Diese Art der Kommunikation f\u00fchlt sich leichter an als zwischenmenschliche Worte. Leichter, und gleichzeitig tiefer. Umfassender und ebenso dynamischer. Und es ruft nach mehr\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und dann ist Charis da, sie hat mich gew\u00e4hlt. Als Begleitung des Herdenspaziergangs. Die Herde sind jetzt zehn Menschen, zehn Pferde und drei Begleitpersonen. 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