Bildung in Inndentität

Die Herdentier-Identitätsbildung kommt folgender maßen zustande: das Herdentier befindet sich im emotionalen Mangel und möchte diesem bequem durch das Außen, durch andere Herdentiere kompensieren. Es ist die emotionale Grundform des Dauerkonsums, der sich in unserer Überbedürftigkeitsindustrie spiegelt. Die Absicht ist also die Mangelkompensation. Mit unseren Absichten gehen wir in Resonanz, so also hier mit der Mangelkompensation.

Das Herdentier sendet also niedrige Energie. 
Entscheidend ist nun, dass andere Herdentiere als Energiefilter missbraucht werden – ob nun bewusst oder unbewusst. 
Die niedrige Energie landet also beim nächsten Herdentier und wird aufgenommen. Im günstigeren Fall spendet es positive, hohe Energie. Das bedeutet Energieverlust bei einem Herdentier und ein Aufladen durch den externen Filter beim ursprungs-Herdentier, welches diese Energie dann verbraucht und weiter niedrig sendet. 
Im weniger günstigen Fall kommt schon direkt niedrige Energie zurück. So sind sich beide wechselseitige externe Energiefilter und schwingen fortlaufend niedrig. Das zeigt sich in nicht wenigen Herdentierbeziehungen, wo im Laufe der Zeit immer mehr lebendige Energie verpufft und als Gemeinsamkeit das Sofa und Dauerkonsum bleibt.
Die Folge für das einzelne Herdentier ist, dass sich das selbst durch die extern benutzen Filter immer weiter abspaltet. Ein Saugen von mehreren Eutern gleichzeitig, welches zu einem Fremdmix führt. Dadurch steigen die Bedürftigkeiten und auch der Dauerdrang des externen Stillens von vermeintlicher Sicherheit im Außen und wiederum die Zerlegung des Innenrn – eine Spaltungsspirale im Reagieren, was auf Kosten der Selbstverantwortung im Handeln geht.

In komplementärem Fluss, dem flow, gestaltet sich die wesentliche Identitätsbildung. In Anbindung an die zentrale Quelle der Natur wird das Innere des Wesens permanent mit hoher Energie gespeist. Alle Emotionen sind bewusst selbst kreiert und werden verantwortungsvoll wahrgenommen. Absicht und Handeln sind gewählt im Einklang, die Voraussetzung für den flow. Diese Wellen gehen in Resonanz.
Der Energiefilter befindet sich ebenfalls im Innern des Wesens und dient der Bildung der inneren Sicherheit – die einzige, die existiert. Als Energiequelle wird er gar nicht benötigt, was dem wesentlichen Energiehaushalt sehr entgegen kommt. Der innere Energiefilter dient dazu, die Energien, die nicht von der zentralen Quelle, sondern zusätzlich von anderen kommen, zu selektieren. Niedrige Energien können so möglichst gleich draußen bleiben, hohe Energien werden ergänzend aufgenommen. So entsteht ein Energieüberfluss, der in Liebe der Welt zur Verfügung gestellt wird. So sind auch wesentliche Beziehungen dauerhaft lebendig und befeuern sich wechselseitig im Wachstum; sind also zeitgleich energiesparend- und produzierend. Das ist konstruktive Entwicklung und Heilung.
Ebenso wächst die Wesensidentität permanent in einer fokussierten Einheit und Stabilität. Die Selbstverantwortung wird größer. Im Individuum wie in der Gemeinschaft eine Wachstumsspirale. In Liebe.

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